Vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Securenta AG / Göttinger Gruppe angeordnet.

Was viele bereits erwartet haben, ist nunmehr eingetreten. Am 07.06.2007 ist unter dem Aktenzeichen 74 IN 222/07 am Amtsgericht Göttingen über das Vermögen der Securenta AG / Göttinger Gruppe durch Dritte das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet worden. Für die Anleger, die sich in der Vergangenheit noch nicht mit der Göttinger Gruppe auf eine außergerichtliche Rückzahlung von Einlagezahlungen geeinigt haben, stellt die Insolvenz ein wirtschaftliches Desaster dar. Vorliegend gilt es als äußerst unwahrscheinlich, dass im Insolvenzverfahren der Securenta AG das Unternehmen erfolgreich saniert werden kann. Betroffene Anleger, deren Verträge noch wirksam sind und noch nicht durch Kündigung oder Widerruf beendet sind, ist dringend zu raten, ihre Verträge von einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen. So sollten zumindest die in vielen Fällen drohenden Nachschusspflichten abgewehrt und Zahlungsverpflichtungen aufgehoben werden. In einigen Fällen haben Anleger sogar noch die Möglichkeit den Vertrieb (z.B. Futura Finanz u.a.) oder deren Vermittler in Haftung zu nehmen und Schadensersatz zu fordern.

Paul Köhne, Cottbus, 08.06.2007

Rechtsanwalt in der Kanzlei Köhne – Heinrich – Fiedler

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